Tag 3 – Die Ferien richtig nutzen

Lieber Leser,

Ich habe gerade eine Woche Winterferien. Grund zur Freude – endlich mal Zeit für alles, was während der Schulzeit hinten runterfällt. Oder?

„Ich langweile mich“, sagt ein Freund von mir. „Ich freue mich immer so auf die Ferien, aber dann mache ich doch den ganzen Tag nichts.“

Ein Gefühl, was ich sehr gut nachvollziehen kann. Jahrelang ging es mir auch so. Während der Schulzeit kann man die Ferien kaum erwarten, malt sich aus, wofür man alles Zeit haben wird… und am Ende der Ferien stellt man fest, dass man im schlimmsten Fall nicht nur eine, sondern mehrere Wochen mit Nichts tun verschwendet hat.

Klar, Nichts tun kann auch wirklich schön sein. Ich liebe es, einfach mal nichts vorzuhaben, nichts tun zu müssen… Und dafür muss auf jeden Fall auch Zeit sein. Gerade in den Ferien bietet sich das natürlich an.
Aber wenn man außerhalb der Ferien immer denkt, dass man eigentlich für gar nichts Zeit hat, ist es doch blöd, die Ferienzeit nicht auch zu nutzen, um alles zu tun, wofür man sonst vermeintlich keine Zeit hat.
Vermeintlich? Ich glaube ja, dass das Problem häufig nicht die Tatsache ist, dass man keine Zeit hat, sondern dass man sie sich nicht nimmt. Aber das ist ein anderes Thema.

„Verdammt“, habe ich gedacht, „das muss sich ändern.“ Ihr seht, ich denke viel – besonders, wenn der Tag lang ist.
Also habe ich mir für diese Ferien vorgenommen, jeden Tag möglichst viel zu machen. Die Sachen, die ich mir vornehme, sind nicht nur Pflichten, die ich zu erfüllen habe (Beispielsweise Hausaufgaben oder Lernen). Es sind auch viele Dinge dabei, die zur Entspannung oder freien Entfaltung beitragen: Lesen, Kochen, Fotografieren, mit Freunden treffen…

Was mir dabei hilft: Listen

Ich bin ein sehr großer Freund des Bullet Journalings – ein Thema, das bestimmt an einem anderen Tag wieder aufgegriffen wird. Wer aber mit dem Begriff nichts anfangen kann: es handelt sich um eine Art selbstgestalteten Terminkalender oder Planer. Es eignet sich ganz vorzüglich dazu, Listen zu erstellen – Was man in diesem Monat, in der Woche oder an diesem Tag erledigen muss, Einkaufslisten, Wunschlisten…
Mir persönlich hilft es sehr, mir meine Vorhaben aufzuschreiben. Das liegt daran, dass ich es sehr befriedigend finde, Punkte von einer To-Do-Liste abzuhaken – ich werde also eine Aufgabe eher erfüllen, wenn ich sie mir auf eine To-Do-Liste schreibe.

          So sehen meine Listen aus

Was habe ich bisher in den Ferien gemacht?


Hier also eine Liste (haha) der Dinge, die ich seit Samstag getan habe:
  • Zimtschnecken backen
  • mit meiner Schwester in die Uni gehen, um sich Vorlesungen anzuhören
  • diesen Blog eröffnen!
  • einen Wärmflaschenbezug stricken
  • Reis mit Gemüse kochen (zwei Mal)
  • Rausgehen, um zu fotografieren
  • Ein Buch fertig lesen und das nächste anfangen
  • Und das sind „nur“ die besonderen Finge. Ich war auch mehrmals einkaufen, habe Hausaufgaben gemacht und Zeit mit meiner Familie verbracht. Ich muss sagen, ich bin ein bisschen stolz auf mich selbst. Und ich bin froh, dass ich am Ende dieser Ferien nicht enttäuscht sein muss.

    Bis hoffentlich morgen!
    Eure Ella
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