Tag 5 – Durcheinander

Lieber Leser,

Es ist gerade mal Tag 5 und mir gegen die Themen aus. Naja, zumindest Themen, die voluminös genug für einen ganzen Blogeintrag sind. Deshalb bekommt ihr heute mehrere kleine Themen.

Hausaufgaben

Heute habe ich endlich meine Philosophie-Hausaufgaben fertiggestellt: einen 30-seitigen Aufsatz zum Thema Armenhilfe im Ausland von dem guten Herrn Pogge lesen und dazu acht Leseaufgaben bearbeiten. Ihr könnt euch vorstellen, wie viel Lust ich darauf hatte. Es ist nicht so, dass ich Philosophie grundsätzlich doof finde. Ich belege den Kurs freiwillig, und das Thema finde ich auch spannend.

Trotzdem habe ich bisher in fast jeder Philosophiestunde Kopfschmerzen bekommen. Es ist wirklich frustrierend – ich halte mich eigentlich für relativ klug, aber wenn ich philosophische Texte lese… muss ich das mindestens drei Mal wiederholen, damit ich am Ende ungefähr weiß, was man mir sagen möchte.

Um so mehr bin ich erleichtert und auch ein bisschen stolz, dass ich es jetzt erledigt habe. Und es war wirklich spannend, ich habe ein paar interessante und einleuchtende, wenn auch ernüchternde Gedanken daraus gezogen.

Zum Beispiel: man trägt mehr Schuld wenn man einen Missstand verursacht und nicht entschädigt, als wenn man einen Missstand nur beobachtet und nichts dagegen tut.

Klingt einleuchtend – und erklärt auch, warum Armenhilfe in vorm von beispielsweise Spenden vielleicht gut ist, um unser schlechtes Gewissen zu beruhigen – aber da wir in reichen westlichen Ländern gleichzeitig von der Armut anderer Länder profitieren, wäre es unsere eigentliche Pflicht, diesen amisstand zu beheben.

Oder dieser: negative Pflichten (etwas nicht zu tun) sind deutlich stärker als positive Pflichten (etwas zu tun). Es ist immer wichtiger, Ungerechtigkeit gar nicht erst zu verursachen, als verursachte Ungerechtigkeit zu entschädigen.

Ganz schön spannend – und ganz schön wichtig. Aber auch echt kompliziert. Und schwer, einfach umzusetzen.

Vegane Entdeckung

Vor kurzem habe ich ein Rezept für Vegan Caramel Chai Blondies gefunden. Klingt ominös, vielleicht auch ein bisschen hipster-mainstream. Schmeckt aber unglaublich gut. Ein Teil des Rezeptes ist es, eine Art vegane Karamellsauce aus Margarine, braunem Zucker, Apfelmus und Vanilleextrakt herzustellen. Und ich schwöre euch, es ist nicht nur viel einfacher als eine Karamellsauce herzustellen, in dem man Zucker schmilzt, es schmeckt auch unglaublich gut. Kann ich definitiv empfehlen! Das Rezept findet ihr auf Pinterest entweder einfach über den Namen oder direkt hier: https://pin.it/hu6ppf3hezx6nm

Leider sind die Maßangaben in cups, also müsst ihr gegebenenfalls etwas umrechnen.

Einfach mal Spaß haben

Ich mache mit meinen Freunden seit über einem Jahr einen Tanzkurs (Standard und Latein). In den Ferien gibt es in der Tanzschule immer ein Workshop-Programm zu unterschiedlichen Tänzen. Heute habe ich es geschafft, mit meinem Tanzpartner (und Ex-Freund, auch ein Thema für einen anderen Blogeintrag) zu einem Workshop zu gehen. Das Thema war Discofox, wir haben drei coole neue Figuren gelernt und hatten viel Spaß. Und weil wir so viel Spaß hatten, sind wir ganz spontan noch zum Bachata-Workshop danach gegangen. Wer mich etwas besser kennt, weiß: Spontanität ist ungefähr die letzte Eigenschaft, die man mir zuschreiben kann. Ich hatte mir eigentlich auch schon vorgenommen, nach dem ersten Workshop zu Hause noch Schularbeiten und ähnliches zu machen. Und trotzdem habe ich mich dafür entschieden, dazubleiben – und es war super. Manchmal tut es gut, einfach loszulassen und seine bisherigen Pläne zu verändern oder ganz fallenzulassen. Vielleicht kann ich mir das ja auch in Zukunft zu Herzen nehmen.

Ich wünsche euch ein wunderbares erholsames Wochenende! Ich schreibe euch aber natürlich trotzdem.

Eure Ella

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