Tag 17 – Prüfungsangst und Regenwasser

Lieber Leser,

Heute gibt es von mir nur einen kurzen, deprimierten Beitrag.

Ich habe heute zwar eigentlich nur schöne Dinge getan – Regenwasser für meine Tillandsie gesammelt (das ist die Pflanze von der ich gestern erzählt habe, siehe Bild), ganz viel Zeit bei meinem Patenonkel mit dem Baby verbracht, meine Chemie-Hausaufgaben gemacht (deshalb schön, weil ich es jetzt erledigt habe), die Serie Glee angefangen und eine Kürbis-Zucchini-Pfanne gekocht und gegessen.

Meine Tillandsie – kommt ganz ohne Erde aus

Was ich aber nicht bzw. nur etwa 30 Minuten lang gemacht habe, ist für meine blöde Geschichte-Klausur lernen.

Ansich kann man nicht so super viel lernen – solange man weiß, wie man eine Quellenanalyse schreibt und sich etwas mit dem historischen Kontext auskennt. Beides kann ich (letzteres zumindest einigermaßen), und ich kann auch wirklich gut Analysen schreiben.

Trotzdem fühle ich mich echt schlecht vorbereitet. Ich hätte einfach die letzten Tage schon lernen sollen. Vielleicht hätte ich nichts neues gelernt, aber ich hätte mich mit dem Thema beschäftigt und jetzt nicht das Gefühl, unvorbereitet zu sein.

Die Klausur macht immerhin ein Viertel meiner Zeugnisnote aus.

Es wird zwar nicht richtig schlecht werden, aber ich werde mit allem, was schlechter als 13 Punkte (1-) ist, unzufrieden sein. Nicht weil ich es möchte. Aber einfach, weil ich unnormal hohe Ansprüche an mich selbst habe.

Bevor ich jetzt schlafen kann, werde ich mir noch ganz viel historischen Kontext reinziehen. Ich bin der Master im Bulimie-Lernen.

Wünscht mir Glück und bis morgen,

Eure Ella

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