Tag 20 – Musikempfehlung

Lieber Leser,

Heute habe ich nichts getan außer mit meinem Vater einkaufen, in der Badewanne Twilight 3 fertig lesen und anschließend den entsprechenden Film geguckt. Das ist auch in Ordnung, man kann nicht immer super produktiv sein. Heute habe ich einfach Entspannung und ein (verzeiht mir) gutes Buch gebraucht.

Ich habe aber auch Musik gehört, und die möchte ich mit euch teilen.

Orla Gartland ist eine meiner Lieblingsmusikerinnen. Sie ist eine junge Irin die vor allem über YouTube bekannt ist. Als Genre würde ich hauptsächlich Folk-Pop zuordnen.

Gestern hat sie eine neue EP (Zwischending aus Album und Single) namens Freckle Season veröffentlicht. Ich bin absolut begeistert.

In den fünf Liedern Did It To Myself, Figure It Out, Heavy, oh GOD und New Friends verarbeitet sie eine Trennung, die nicht besonders schön verlaufen ist. Ich habe mich ja auch vor nicht allzu langer Zeit von meinem Freund getrennt, und obwohl es im Nachhinein für uns beide eine wirklich gute Entscheidung war, fühle ich mich von den Liedern verstanden. Insbesondere weil sie das beschreiben, vor dem ich Angst hatte, bevor ich mich getrennt habe.

Angst vor Vorwürfen, Anschuldigungen, plötzliches Fremdsein, Verlust der Familie des Anderen, unangenehmes Aufeinandertreffen…

Insbesondere die Liedzeile

Oh my God, you’re everything I know

Let it sink in right now

aus dem Lied Did It To Myself spiegelt wieder, was ich gedacht habe: Wer bin ich denn ohne meinen Freund? Was mache ich ohne ihn?

Im Nachhinein wirkt das naiv, aber ich verstehe, warum ich das gedacht habe. Wenn man über mehrere Jahre eine Beziehung führt, wenn die Person Jahre lang das wichtigste im Leben ist, wenn man sich immer zuerst dieser Person anvertraut hat und wusste, dass man immer auf die Person zählen konnte… Dann ist die Vorstellung unheimlich, ohne diese Person auszukommen. Auch wenn es für beide besser so ist.

Obwohl das Thema der EP also eher traurig ist, hinterlässt sie keine deprimierende Stimmung. Ich finde sogar, es gibt einem Kraft. Anders als Trauer. Trauer frisst Energie, betäubt, lähmt.

Wenn ihr euch dafür interessiert, hört es euch gerne auf Spotify oder auch auf YouTube an!

Ich wünsche euch ein entspanntes Restwochenende.

Macht es gut,

Eure Ella

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