Tag 72 – eine Jogginghose, viel Zeit und zwei Brote

Lieber Leser,

Heute war ein richtig schöner Tag, der sehr schnell und dennoch unmerklich vergangen ist.

Ich bin vormittags zu meiner Freundin gegangen, eigentlich „nur“, um ein paar ihrer Pflanzen umzutopfen. Daraus wurde dann doch auch noch gemeinsam kochen und essen (Süďkartoffelpommes mit Salat, nur zu empfehlen), kuscheln und gemeinsam unsere Bullet Journals weiterführen. Zu Hause war ich dann erst um 19 Uhr.

Zu Hause erwartete mich dann ein langersehnte Paket – bestellt hatte ich schon Ende 2019, doch da es sich um ein Startup lit Crowdfunding handelte, war von vornherein klar, dass der Versand jetzt erst stattfinden würde. Es handelt sich um eine femitale – femiwas? Es ist eine Jogginghose mit je einer Tasche vorne und hinten, damit man seine Wärmflasche ganz praktisch immer mit sich tragen kann. Für mich mit meinen chronischen Bauch- und Rückenschmerzen ist das eine richtig gute Erfindung – keine Überraschung, denn die Gründerin hat selbst Endometriose, wie ich. Falls ihr euch näher dafür interessiert, findet ihr die femitale auf Instagram unter myfemitale oder hier. An dieser Stelle muss ich wahrscheinlich erwähnen, dass ich in keiner Verbindung mit dem Unternehmen stehe und hierfür natürlich auch kein Geld bekomme. Ich bin lediglich sehr überzeugt 🙂 Die Hose ist nicht nur praktisch, sondern auch urgemütlich. Von jetzt an gehe ich nirgendwo ohne meine Wärmflasche hin!

Am Abend habe ich dann beschlossen, noch ein Brot zu backen, für meinen Vater, der morgen wieder für den Rest der Woche in die Stadt fährt, in der er arbeitet. Weil Brote immer mehrere Zwischenschritte und viel Gehzeit brauchen, wird es so spät erst fertig. Jetzt gerade duftet es schon ganz wunderbar. Und weil wir selbst nicht mehr viel Brot haben, werde ich morgen für uns auch noch eins backen – den Sauerteig dafür habe ich heute Abend schon vorbereitet, der muss nämlich circa 12 Stunden ruhen. Ich bin inzwischen ein richtiger Sauerteig-Profi – so schwer, wie ich es am Anfang erwartet hatte, ist es gar nicht. Man muss nur ein paar Dinge verstehen und viel Zeit einplanen, dann wird es gelingen. Ich probiere morgen ein neues Rezept mit Haferflocken aus, mal gucken, ob es mich überzeugt.

Macht es gut,

Eure Ella

6 Kommentare zu „Tag 72 – eine Jogginghose, viel Zeit und zwei Brote

  1. Interessantes Blog. 🤔 Ich trage ebenfalls eine Jogginghose (aus Bequemlichkeit ^^) und habe ebenso recht viel Zeit. Nur leider kein Brot (mehr). 😦 Übrigens, hab‘ hier einen Fehler gefunden: „Die Hose ist nicht nur praktisch, sondern auch ungemütlich.“ Es sei denn sie ist wirklich ungemütlich. Dann habe ich nix geschrieben. höhö 😀

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    1. Vielen Dank für den Kommentar und insbesondere den Hinweis hinsichtlich des Schreibfehlers! Ich hatte tatsächlich „urgemütlich“ geschrieben, aber da hat wohl die Autokorrektur eingegriffen. Danke, habe es jetzt korrigiert😂 Dass du kein Brot mehr hast, ist ein bedauernswerter Zustand. Ich empfehle selber backen, habe vor zwei Monaten angefangen und backe jetzt mindestens ein Brot pro Woche. Macht richtig Spaß und schmeckt auch super! Gerade habe ich auch eines im Ofen, um das muss ich mich jetzt kümmern😉 Liebe Grüße!

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      1. Sorry, aber als alter Rechtschreib- und Grammatik-Nazi war mir das sofort aufgefallen. Ist aber nicht tragisch. Erst Recht nicht, wenn hier die böse böse Autokorrektur zugeschlagen hat. Der Erfinder der Autokorrektur ist eben doch ein Armschlauch. Kennt man ja. 😂
        Vielen Lieben Dank auch für Deine Anteilnahme. 😀 Aber da ich zu faul bin um das Brot selbst zu backen, könntest Du mir da statt dessen einen Tipp geben wie ich das Brot haltbar(er) mache? 🤔 Meines verschimmelt immer recht schnell. 😑
        Dir aber gutes Gelingen bei Deinem Brot. 😀

        LG zurück ^^

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      2. Hmm, am besten ist natürlich, einen Teil einzufrieren, wenn man zu viel hat um es zu essen bevor es schlecht wird. Oder weniger kaufen/mehr essen?😂 Ansonsten immer gut einpacken und vermeiden, es zu viel anzufassen.

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  2. Brot einfrieren? 🤔 Dann habe ich aber doch erst Recht Probleme, weil das nasse Brot den Schimmel magisch anzieht. 😦 Und ich esse ja schon wenig Brot. T_T Hab mir sogar eine große Tupperdose gekauft, in der Hoffnung, dass sich das Brot darin länger hält. Vergebens. Es war nach zirka 4, 5 Tagen verschimmelt. 😦

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    1. Bei mir klappt einfrieren super – ich nehme dann immer nur die Scheiben raus, die ich essen will und taue sie im Toaster oder in der Mikrowelle auf. Das klingt echt komisch bei dir… grundsätzlich hält sich Brot was mit sauerteig gebacken wurde, länger als anderes – aber ich denke, dass das meiste Brot eas man so kaufen kann mit Sauerteig ist… komisch. Ich fürchte, mehr kann ich dir nicht helfen🤷🏼‍♀️ wünsche dir weiterhin viel Glück!

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