Tag 86 – Eingebung

Lieber Leser,

Heute gibt es mal ein bisschen etwas Anderes – ein Text den ich eben geschrieben habe, über eine Feststellung, die ich heute über mich selbst gemacht habe. Vielleicht gefällt es euch ja, oder ihr könnt nachvollziehen, was ich damit meine.


Ich glaube, ich weiß, warum ich so zum „oversharing“ neige –

Ich hatte einfach so lange das Gefühl, dass ich mit niemandem darüber sprechen kann, wie es mir geht. Weil ich mich dafür geschämt habe, nicht alleine klarzukommen. Weil es so schwer ist, zuzugeben, dass es einem nicht gut geht. Weil ich mir wie eine Belastung vorkam. Ich wollte nicht, dass Andere wegen mir traurig sind, sich Sorgen machen, wissen, wie schlecht es mir geht.

Weil ich so lange dachte, dass ich allen egal bin.

Inzwischen weiß ich, dass das nicht stimmt.

Das hat aber zur Folge, dass ich, sobald jemand auch nur das leiseste Interesse daran zeigt, wie es mir geht, gleich alles erzähle. Alles.

Ich weiß nicht, was besser ist.


Ich denke, wenn ich den Text noch etwas überarbeite und etwa ausführe, könnte es ein weiterer „slam-poetry-nur-ohne-slam-poetry-weil-nicht-vorgetragen“-Beitrag werden. Ich weiß auch nicht.

Macht es gut,

Eure Ella

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