Tag 116 – Hundeaugen

Lieber Leser,

Gestern habe ich mich sehr besonders gefühlt.

Ich war bei Therapie wie sonst auch. Meine Therapeutin hat einen sehr niedlichen, wuscheligen Hund. Wir beide haben schon das Ritual, dass er zu Anfang immer zu mir kommt, mich beschnüffelt, sich kurz streicheln lässt und sich dann hinlegt. Erst dann beginnen meine Therapeitin und ich das Gespräch.

Aber gestern war es anders: er konnte gar nicht genug bekommen, setzte sich zu mir, legte mal den Kopf, mal eine Pfote auf mein Bein – und das mindestens zehn Minuten lang. Ich war so gerührt! Dabei guckte er mich die ganze Zeit mit seinen Knopfaugen an, und ich habe mich echt gefreut.

Insbesondere, weil meine Therapeutin meinte, dass er das nie mit anderen Patienten macht, häufig sogar weggeht und manchmal auch bellt. Aber mich mager anscheinend sehr gerne, und das macht mich glücklich.

Ich bin zwar noch mehr ein Katzenmensch, aber Hunde sind auch einfach wahnsinnig tolle Tiere. Dieser treuherzigen Blick aus den dunklen Augen hat etwa sehr tröstliches, beruhigendes. Das hätte ich zwar am Ende der Sitzung mehr gebraucht als am Anfang, aber ich fühle mich sehr geehrt, dass er mich anscheinend so gerne mag.

Macht es gut,

Eure Ella

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