Tag 133 – das Problem mit dem Schreiben

Lieber Leser,

Ihr wisst, ich möchte so gerne schreiben. Darüber habe ich schon ein paar Beiträge geschrieben (ha).

Kurzgeschichten, Poetry Slams, Geschichten mit und ohne Reim, ganze Romane. Ich habe das Gefühl, ich habe so viel, was ich gerne sagen möchte. Und von dem ich möchte, dass es gehört wird. Schönes, und auch ganz viel trauriges. Das ist natürlich auch einer der Gründe, warum ich diesen Blog hier fühle. Vor allem habe ich das Gefühl, ich fühle so viel, dass ich einiges davon loswerden muss. Und das geht besonders gut über Schreiben. Schreiben fällt mir leichter als reden.

Und deshalb suche ich mir lauter Wettbewerbe raus an denen ich teilnehmen möchte, führe unendliche Monologe und Passagen in meinem Kopf aus, stelle mir vor, wie Andere mein geschriebenes Lesen und sich verstanden fühlen, berührt sind.

Aber es gibt ein Problem.

Ich fange nicht an zu schreiben.

Ich möchte. Ich möchte wirklich. Aber aus irgend einem Grund fällt es mir so wahnsinnig schwer, einfach anzufangen, wenn ich nicht entweder unter enormem Zeitdruck stehe oder wenn mich wirklich „die Muse küsst“.

Meine nächste Deadline ist der 30. Juni. Das werde ich auf jeden Fall schaffen, weil der Text nicht länger als 15.000 Zeichen (mit Leerzeichen) sein darf, ich glaube, das sind etwa vier Seiten. So viel ist das ja eigentlich nicht. Das Thema „Wintersonnenwende“ gefällt mir ja auch richtig gut und ich habe immerhin schon mal eine Mindmap gemacht, in der ich mögliche Themen und Konnotationen gesammelt habe.

Ich weiß, dass ich zum produktiven Arbeiten einen gewissen Druck in Form einer (baldigen) Deadline brauche. Wenn ich für ein Projekt, dessen Vollendung mich insgesamt drei Tage kosten wird, einen Monat Zeit habe, dann fange ich nicht vor den letzten drei Tagen an. Das ist ja an sich okay, denn ich habe bisher eigentlich immer alles erledigt bekommen.

Dennoch denke ich, dass es zu meinem Seelenfrieden, meiner generellen Entspannung und auch meiner Meinung über mich selbst positiv beitragen würde, wenn ich mich dazu aufraffen könnte, Dinge nicht unendlich vor mir herauszuschieben.

Aber das ist so viel leichter gesagt als getan. Wünscht mir Glück.

Macht es gut,

Eure Ella

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