Tag 150 – Schreiben

Lieber Leser,

Gestern Abend bin ich über eine Organisation gestolpert und hängengeblieben. Sie nennt sich NaNoWriMo, kurz für National Novel Writing Month. Das Projekt sieht folgendermaßen aus: Im Monat November setzt man sich ein Schreibziel (üblicherweise eine Wortanzahl von 50.000 Wörtern) und versucht, in dem einen Monat ein Buch mit dieser Länge zu schreiben, zumindest den ersten Emtwurf. Über seinen Account wird der Fortschritt dokumentiert, es wird ausgerechnet wie viele Wörter man durchschnittlich am Tag schreiben muss um sein Ziel zu erreichen und so weiter. Außerdem kann man Foren beitreten um Fragen zu stellen oder sich Inspiration zu holen, es wird Infomaterial zum kreativen Schreiben bereitgestellt und es gibt Briefe von bekannten Autoren, die einen motivieren sollen, wenn man sich in einem Schreibloch befindet.

Nun denkt ihr möglicherweise: schön und gut, aber es ist ja gar nicht November. Gut beobachtet! Aber es gibt noch den sogenannten „Camp NaNoWriMo“, der im April und Juli stattfindet. Das Prinzip ist das gleiche, aber man kann sich auch andere Ziele setzen (zum Beispiel eine bestimmte Zeit, die man mit Schreiben verbringt, eine Seitenzahl…) und es muss kein Roman sein, sondern jegliche Art von Schreibwerk.

Nun ja, ich würde nicht darüber berichten, wenn ich nicht teilnehmen würde. Ich habe mich also heute angemeldet und angefangen zu schreiben. Die Geschichte ist mir erst gestern Abend eingefallen, ist also noch nicht gerade ausgereift. Ich habe mir als Ziel 30.000 Worte gesetzt, 50.000 kam mir spontan zu viel vor, und ich möchte mein Ziel schließlich erreichen. Mit 30.000 muss ich knapp 1.000 Wörter am Tag schreiben, das schaffe ich. Heute habe ich vor lauter Motivation mehr geschrieben, aber das ist auch ganz gut so – so kann ich an einem anderen Tag etwas entspannen. Ich habe also schon 4% meines Ziels erreicht!😄

Ich erzähle euch erstmal noch nicht, worum es geht. Vielleicht morgen, oder erst wenn ich ein bisschen genauer weiß, worum es eigentlich geht.

Ich weiß, es ist ein bisschen irre in einem Monat ein ganzes Buch schreiben zu wollen. Aber ich brauche einfach solche Motivatoren, um überhaupt zu schreiben. Und die Beschäftigung kann ich jetzt in den Ferien auch gut gebrauchen, denn so viel habe ich nicht vor und ich sehe mich schon auf der Couch versauern.

Noch bin ich sehr motiviert. Ich hoffe, das hält an!

Macht es gut,

Eure Ella

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