Tag 365 – Abschluss

Lieber Leser,

Es ist soweit. Heit ist mein 365. Beitrag, was bedeutet, dass ich dieses Projekt vor einem Jahr gestartet und sozusagen hiermit abgeschlossen habe. Verrückt, nicht?

Ich habe ein paar vereinzelte Tage ausgelassen, häufig, weil ich eingeschlafen bin bevor ich einen Beitrag schreiben konnte. Und viele Beiträge waren auch sehr kurz und relativ inhaltslos. Aber gleichzeitig gab es auch viele Beiträge über Themen, die mir wichtig sind. Darüber, wie es mir geht, oder ging. Ich habe hier viele Dinge angesprochen, bei denen es mir schwerfallen würde, ein reales Gespräch darüber zu führen. Es trotzdem irgendwie loszuwerden, hat gut getan.

Und ich durfte eine handvoll „treuer“ Leser sammeln, die mich irgendwie begleitet haben. Einige konnte ich auch ein bisschen besser kennenlernen.

Kurz um, es hat gut getan, und ich bin froh, dass ich es getan habe.

Trotzdem habe ich nicht vor, es genau so fortzuführen. Es war gut so, wie es war und hat Spaß gemacht, so etwas mal wirklich ein ganzes Jahr lang durchzuziehen. Trotzdem war es manchmal auch anstrengend, noch etwas schreiben zu müssen – das waren auch die kurzen, unkreativen Beiträge.

Wie es hier weitergehen soll, weiß ich noch nicht. Ich möchte aber auf jeden Fall dabei bleiben. Ich denke, diese kurzen „ich-bin-zu-müde-um-was-richtiges-zu-schreiben“-Beiträge lasse ich in Zukunft schon mal weg. Vielleicht wird es mehr um Bücher und Lesen gehen, schließlich bemühe ich mich darum, diesen Dingen mehr Platz in meinem Alltag zu schaffen. Ihr werdet mich auf jeden Fall durch mein Abitur begleiten, und vielleicht, hoffentlich, durch meinen Auslandsaufenthalt, der danach kommen soll. Für Januar 2022 habe ich schon Pläne: heute habe ich die Zusage für ein Kreißsaal-Praktikum bekommen.

Das Leben geht weiter. In meinem Leben wird im nächsten Jahr ganz viel neues, aufregendes und ja, auch anstrengendes passieren. Das überfordert mich ein wenig, vor allem das Abitur. Aber, und das ist das Gute, es gibt auch Dinge die dahinter liegen, Dinge auf die ich mich freue. Und wenn mir dieses Projekt eins gezeigt hat, dann ist es, dass die Zeit wirklich vergeht. Manchmal scheint alles ganz schrecklich lange zu dauern, aber häufig merken wir es gar nicht, und ehe man sich versieht, ist ein Jahr vergangen. Verrückt. Aber es gibt mir Hoffnung. Ich weiß, dass ich mich gerade in einer Situation befinde, die für mich sehr belastend ist. Aber, und das weiß ich mit Sicherheit, es wird vergehen. So, wie alles vergeht – alles Gute, ja, aber auch alles Schlechte. Und es wird immer neues Gutes und Schlechtes geben.

Wie seltsam philosophisch ich auf den letzten Metern werde. Schräg. Ein guter Grund, an dieser Stelle aufzuhören.

Macht es gut, meine Lieben. Wir „lesen“ uns vielleicht nicht morgen, aber bestimmt bald wieder.

Eure Ella

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